Australien

Nach 13 stunden Flug sind wir endlich in Australien angekommen. Kurz bevor wir gelandet sind konnten wir das Great Barrier Reef von oben sehen.

 

The Great Barrier Reef

The Great Barrier Reef

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Das Wetter hier ist herrlich, nicht zu heiss, wie in Singapur trotzdem angenehm. Als wir aus dem Flughafen raus gekommen sind, ist  uns sofort ein Mann zur Hilfe geeilt weil wir nicht wussten, mit welchem Verkehrsmittel wir zum Hotel kommen konnten. Wir bemerkten, dass es sich um einen Senioren handelt, der freiwillig Auskunft über verschiedene Dinge gibt wie: Weg beschreiben oder hilft, sich auf dem Flughafen zurecht zu finden. Schlussendlich sind wir dann mit dem Taxi zu unserem Hotel (Bay Village Tropical) gefahren.

 

Unser super Hotel das auch einen Pool besitzt ((:

 

Nach unserer Ankunft im Hotel, sind sind Valeria, Lara und Emanuel sofort in den Pool gesprungen aber mussten leider feststellen, dass das Wasser eiskalt war. Am späteren Nachmittag sind wir dann fünf Minuten zum Meer gelaufen und wollten im Meer baden gehen. Doch in Australien ,wie in vielen anderen Ländern auch, wird das Wasser vom Mond „angezogen“ und deshalb entsteht Ebbe und Flut. Das Meer hatte sich mehrere 100 m zurückgezogen.

 

Ebbe

Ebbe

 

Glück im Unglück-Ein paar Meter weiter entdeckten wir ein Schild entdeckt auf dem stand, dass man nicht schwimmen gehen sollte, weil es in dem Gewässer Krokodile gibt. Wir haben dann beschlossen ein bisschen am Meer entlang zu laufen und in einen frei zugänglichen, Meer angeschlossenen riesen Pool zu baden

Baden im Pool ist auch cool!

Baden im Pool ist auch cool!

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Achtung Krokodile

Achtung Krokodile

 

Am Abend wollten wir in einem Restaurant etwas essen gehen, doch weil wir alle nass waren und Badehosen anhatten beschlossen wir, zuerst zurück ins Hotel und danach wieder an den Strand zu gehen, um etwas zu essen. Christian und Valeria assen ein riesiges Steak, Salat und Pommes frites. Lara bekam Salat mit Fisch und Eva  genoss einheimischen Fisch mit Garnelen mit Spargeln und Bratkartoffeln.

Der Tag war richtig hammer.  Die Menschen von Australien sind sehr höflich und respektvoll. Auch auf der Skateranlage oder beim öffentlichen Swimming Pool  sehen wir keine gesprayten oder beschriebene Wände. Ich finde es auch super, dass am Abend viele Personen gemeinsam an den Strand kommen und entweder Joggen, Skaten, Fahrrad fahren oder auf einem Feld Volleyball spielen. Am Strand befinden sich mehrere öffentliche Grillplätze, jedoch liegt nirgends Müll herum.

Während der Dämmerung, wurden wir von einem riesigen Vogelschwarm überrascht. Aber nein, das waren ja gar keine Vögel. Bei näherem Hinschauen waren das Flughunde (Flying Fox). Für uns ein spezielles Spektakel. Der Mann an der Reception erklärte uns dann, dass sie zum Essen herfliegen und sich an den Baumfrüchten die Bäuche füllen. Er rümpfte sich die Nase und meinte, eher abschätzig: „Die stinken ja nur, habt ihr das nicht in Europa“?

Abendstimmung in Cairns

Abendstimmung in Cairns

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Am zweiten Tag haben wir uns am Morgen sportlich betätigt und sind am Nachmittag in den öffentlichen Pool baden gegangen. Sonst war es eher ein entspannter Tag. Am Abend haben wir im Hotel gegrillt und sind dann früh ins Bett.  Am nächsten Morgen mussten wir früh aufstehen weil wir ins Great Barrier Reef schnorcheln gegangen sind. Es hatte sehr viele Leute auf dem Schiff mit einer ausgelassenen Stimmung. ((:  Ein Mann der Schiffs-Crew war der Stimmungsmacher.  Er riss immer wieder Witze bei denen alle lachten. Später gab der selbe Mann ein kleines Konzert.

Wir mussten ca. eine Stunde aufs Meer hinaus fahren und konnten nachher zwei Stunden im Wasser Schnorcheln und die wunderschönen Fische sowie Korallen bestaunen. Später fuhren wir ca. eine halbe stunde und hatten wieder zwei stunden Zeit in einem anderen Riff die Farbenprachten zu bestaunen. Die Riffs sind wunderschön mit so vielen verschiedenen Fischen, die wir noch nie gesehen haben. Eva hat sogar einen Riffhai erblickt, den die Taucher aus einer Korallenhöhle verscheucht hatten.  Die Korallen waren gross, klein ,breit, schmal und sehr bunt. Die beiden Riffe waren sehr unterschiedlich.

Beim zweiten Riff konnten ein Paar Leute die sich eingeschrieben haben einen Helikopterrundflug machen. Der Start- und Landeplatz bestand aus einem Floss mitten im  Meer. Das war cool!! Wir lernten auch ein Paar neue Leute kennen, junge Deutsche, die hier arbeiteten, um danach das Geld für Ausflüge und Reisen wieder auszugeben. Sie konnten uns noch einige Reisetipps geben und es war interessant, was sie beim Arbeiten erlebt haben.

Abends waren alle müde, von den vielen Eindrücken des Tages.

Dieser Tag wird unvergesslich sein!


 

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Hotel Bay Village

Hotel Bay Village

 

Cairns heute verlassen wir Euch, schön wars! Nun holen wir das Motorhome….


Wir hatten kein WLAN in den letzten Tag aber jetzt sind wir wieder up to date;)

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Heute sind wir um acht Uhr aufgestanden um zu packen. Als wir gefrühstückt und unsere Sachen gepackt haben, mussten Lara, Emanuel und Valeria ihre Sachen in Evas und Christians Zimmer bringen weil wir das einte Zimmer schon dann freigegeben mussten, da sie dann die Zimmer putzen mussten. Alle freuten sich auf den Camper und als er dann endlich vor uns stand staunten wir nicht schlecht weil er nicht so gross ausgesehen hat von aussen aber drin doch recht geräumig war.

Die Küche des Campers

Die Küche des Campers

Doch bevor wir alle drin schlafen durften mussten wir zuerst ein bisschen mehr als eine Stunde fahren um zum Campingplatz zu gelangen. Wir mussten lange durch dem Regenwald fahren und unterwegs sahen wir immer wieder riesige Felder mit Zuckerrohr. Zuerst dachten wir es sei Schilf doch mit der Zeit als es immer mehr und grössere Felder gab auf denen diese Pflanzen gepflanzt wurden, merkten wir es auch bald. Noch weiter vorne gab es, Felder die voller Grüntee waren und fast zum Schluss, konnten wir mit einer Fähre über einen Fluss fahren. Auf der Fähre durften wir auch nicht aussteigen da es in dem Fluss viele Krokodile gab und es sonst zu gefährlich wäre. Als wir ankamen und herzlich in Empfang genommen wurden, wollten wir ein Trail im Regenwald machen, doch ein andere Camper hat uns davon abgeraten weil es in der Nacht zu gefährlich sei, wegen den Schlangen. So beschossen wir den Trail erst am nächsten Tag durch zu führen.

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Heute Morgen haben wir den Trail gemacht, der durch den Regenwald führt. Wir erhofften ein paar Tiere zu sehen und sahen auch Cassovary Vögel doch mehr nicht.

 

 Papa Casovari

Papa Casovari

Baby Casovari

Baby Casovari

Nach dem Mittagessen sind wir beim Cape Tribulation gewesen. Das ist eine Bucht ca. 3/4h von unserem Campingplatz entfernt. Dort haben wir den Blick auf das weite Meer genossen. Leider konnten wir auch dort nicht baden gehen, weil es dort auch Krokodile hatte. Trotzdem haben wir ein bisschen am Wasserrand geplantschte und Emanuel in ein Sandloch vergraben.

 

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_____Emanuel spielend im Sand__________Wir geniessen den Strand_______Die schöne Aussicht von einer Plattform__________

 

Später sind wir am Strand entlang gelaufen und haben grosse Muscheln gefunden. Es gab sehr hellgrünes Seegras das ein bisschen matschig und eklig war wenn man draufgestanden ist. Mit den vielen Kokosnüssen, sah der Strand aus, als hätte man ein Bild von einem Bilderbuch oder Ferienkatalog vor sich. Gegen den Abend sind wir dann wieder zum Campingplatz gefahren, haben dort Nudeln mit Tomatensauce gegessen und später, vorne neben dem Restaurant alle zusammen UNO gespielt.


 

 

 

Heute waren wir im Regenwald und plötzlich standen zwei Casovaren 2 Meter von uns entfernt. Auf unserem Campingplatz befanden sich dazugehörige Regenwald-Pfade. Die grossen, straussenähnlichen Vögel, leben um und im Campingplatz. Zum Glück begegneten wir ihnen am Morgen, denn am Nachmittag erfuhren wir im Discovery Center, dass man nicht zu nahe an die Casavare kommen soll. Sie haben 12 cm lange Krallen und wenn die Jungvögel  dabei sind, können sie sehr aggressiv werden.

Das Discovery Center befand sich im Regenwald. In diesem Center bekamen wir Audioguides. Entlang den Pfaden fanden wir Nummern. Wenn wir die entsprechende Nummer eingaben, lernten wir viel Interessantes über den Regenwald. Der Pfad und ein Turm führten bis zu den Baumwipfel, denn dort oben befinden sich die Früchte und Blumen. In diesem Center liegt auch ein Haus, wo wir allerlei Wissenswertes über Schmetterlinge, Casovaren, giftige Pflanzen, spezielle Fische, die vergangene Zyklonen in der Gegend erfuhren. (Ein Fisch kann Wasser spucken und so Insekten „runterschiessen“, die sich ausserhalb vom Wasser befinden. Die Insekten fallen ins Wasser und werden vom Fisch gefressen. Er ist sogar in der Lage, den „Schusswinkel zu berechnen, indem er beachtet, dass das Licht an der Wasseroberfläche gebrochen wird!)

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Die Aussicht über die Kronblätter des Regenwaldes

 

Dort wird auch ein Film über die Erderwärmung und die Weltverschmutzung gezeigt. Ich wusste nicht, dass sich in der Erdkruste ganz viel Methangas befindet. Wenn das Meer erwärmt, steigt das gebunde Methangas aus dem Meeresboden und gibt sie dann der Aussenluft ab. In den letzten hundert Jahren ist das ganze Meer rund 2 Grad wärmer geworden. Dadurch wird die Klimaveränderung begünstigt. Das bedeutet für mich, dass ich beim Einkaufen mehr darauf achte, dass ich nicht wahllos Plastiksäcke benutze. (Beim Einkaufen hier im Supermarkt, werden automatisch die Esswaren in Plastiksäcke versorgt. Wir verlangen jedoch, dass wir keine Plastiksäcke möchten!)

 

 

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Teeplantage mit Schwarztee

 

 

Zu guter Letzt schauten wir uns die Tee-Plantage an, welche sich neben unserem Campingplatz befindet.

 

 

 

 


 

Heute sind wir von Cape Tribulation nach Lake Eacham Caravan Park gefahren. Dies liegt in den Atherton Tableland. Die Vegetation sieht wieder ganz anders aus. Anscheinend wird hier häufig gegen Waldbrände gekämpft, denn wir sehen verkohlte Wälder und auch Anzeigen, welche angeben, wie stark die Waldbrandgefahr ist. Mit diversem Halt dauerte unsere Fahrt ca. acht Stunden. Beim „The Peanut Place“ haben wir auch einen Zwischenhalt gemacht und die verschieden verarbeiteten Erdnusssorten bestaunt. Danach haben wir ein Erdnuss-Eis genossen. Wir haben erfahren, dass in den Tableland, wo wir uns nun befinden, 1/5 der Erdnussindustrie, namhaft 10 000 Tonnen Erdnüsse produziert werden. Nebst den Erdnüssen werden hier auch Bananen, Mangos, und Kaffeebohnen angepflanzt.

 

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______Bananen Plantage____________ Facts  & Figures über Peanuts_____________________________________________

Der Caravan Park hier ist sehr schön. Es gibt hier Bananen Palmen, freilaufende Hühner dazu ein kleiner Teich. In nächster Nähe befinden sich ein kleiner Badesee und diverse Wasserfälle. Anscheinend sollten hier auch Baum-Kängurus zu finden sein.

 


Next Stop……

Lake Eachem Camping Place

Lake Eacham

Entstehung: Der Lake Eacham und der nahe gelegene Lake Barinne entstanden vor ungefähr 12.000 Jahren, als heißes Magma auf Wasser traf. Die dadurch ausgelöste Explosion hinterließ einen tiefen Krater, der sich dann mit Grundwasser füllte.

Ökologie: Der See ist Teil des Crater-Lakes-Nationalkpark. Da kein Wasser zufließt, sickert lediglich Grundwasser in den See ein und Regen befüllt ihn, daher schwankt der Wasserspiegel um bis zu vier Meter zwischen der Trocken- und Regenzeit.

Der Morgen am Lake Eacham hat mit Nieselregen angefangen. Der Himmel war grau in grau. Für Outdoor Aktivitäten war es einfach zu nass. Somit haben wir den Morgen mit Blogg schreiben verbracht.

Blogger Lara und Valeria

Blogger Lara und Valeria

 

Für den Nachmittag haben wir uns für eine Indoor Aktivität entschieden: Ein Fledermausspital. Zuerst erschien uns das kleine Gebäude, mitten im Wald, nicht sehr spektakulär. Doch schon der Empfang versprach einiges. Eine freundliche Frau zeigte uns, wo wir parken konnten. Das war keine Show für Touristen, sondern Fledermausspezialisten die uns in kleinen Gruppen, in die Welt der Fledermäuse eingeführt haben. Jenny, eine ältere Frau, hat dieses „Bathospital“ gegründet. Sie lebt vor Ort und setzt sich fast Tag und Nacht für die Tiere ein.

 

Keine Witz...Fledermäuse sind Säugetiere :-)

Kein Witz…Fledermäuse sind Säugetiere :-)

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Zuerst gab es eine Kurzinstruktion bezüglich Verhalten mit Fledermäusen: Das heisst, dass wir sie nicht berühren dürfen wegen der Ansteckungsgefahr von Krankheiten. Danach ging es in eine Fledermausvoliere wo uns einige Fledermäuse vorstellt wurden-Grundsätzlich kann man in zwei Arten unterscheiden: Die Micro Bats und die Mega Bats. Unterscheiden kann man diese ganz einfach: Die Micro Bats lassen ihre Flügel auf der Seite nachunten hängen. Die Mega Bats legen ihre Flügel um sich, als würden sie sich selber umarmen. In Australien gibt es ca. 85 verschiedene Fledermäuse, in Europa ca. 35. Das leichteste wieg 2 Gramm, das Schwerste über 1 Kilo. Die Mega Bats (eine davon Flughunde genannt) essen und verdauen Ihre Nahrung während des Fluges. Durch das Ausscheiden gelangen die Samen der Früchte über 50 Kilometer durch die Gegend. Währen diese Flughunde nicht so reisefreudig, hätten die Koalas keine Nahrungsgrundlage mehr. Leider ist es so, dass diese Flughunde vom Aussterben bedroht sind (es gibt nur noch 98‘000 in ganz Australien). Es könnte sein, dass die Kinder von unseren Kindern, diese wohl oder übel nicht mehr sehen werden. Die Situation ist dem Staat bekannt. Unternommen wird jedoch leider viel zu wenig, denn die grossen Fledermäuse sind bei der Bevölkerung nicht sehr beliebt. Dieses Spital pflegt das Jahr über, 900 solche Tiere und kann sie, grösstenteils, wieder in die Freiheit entlassen. Dieses Spital hat meine Ansicht über Fledermäuse drastisch verändert. Diese spezielle und für die Ökologie sehr wichtige Spezies, hat einen enorm wichtigen Auftrag für die Natur. Schade, dass diese nachtaktiven Schwärmer in wenigen Jahren ausgestorben sein werden.

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Am Abend fuhren wir los, um an den nächsten 2 Tagen beim Rodeo zu zuschauen. Alle freuten sich darauf, da wir Rodeo bisher nur aus den Filmen kannten. Also wir auf dem Campingplatz des Rodeo-Geländes  ankamen, wurde es schon langsam dunkel und wir mussten Strom sparen, weil wir keine Ladestation hatten um die Batterie des Campers aufzuladen. Der Campingplatz war riesig und die Leute kamen von ganz Australien. Es gab nicht nur Erwachsene, es hatte von Babys, zu Teenager und Opa und Oma alles.

Am nächsten Morgen sind wir früh aufgestanden um den Anfang des Rodeos nicht zu verpassen. Es gab verschiedene Disziplinen, wie zum Beispiel mit dem Lasso junge Stiere einzufangen, Bulleriding, Zettel vom Kalb-Rücken nehmen, junge Stiere zu Boden bringen und die Beine zusammenbinden und Rodeo mit Pferden.

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Es gab nicht nur Erwachsene die mitmachten sondern auch Kinder. Bei denen gab es verschiedene Selektionen. Die Jüngsten waren unter acht und die ältesten unter 18. Nebenan hatte es auch eine Chilbi mit verschiedenen Bahnen, Stände die Cowboy Kleidung verkauften und Essständen.

Am Morgen fanden ein Holzspalten- und Säge-Wettbewerb statt. Da machten viele ältere Männer mit. Der älteste Mann war 83 und schaffte es einen dicken Stamm durchzuhacken. Zu unserer Überraschung hat ein Mann, um die Axt geschmeidig zu machen, einen Würth Spray benutzt. Wir staunten nicht schlecht als wir das alles sahen und amüsierten uns prächtig. Zum Tagesabschluss fand ein grosses Feuerwerk auf dem Sandplatz statt. Somit konnten wir unsere 1.August-Feier vorziehen.

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_____Säge Wettbewerb_______________Dieser Mann ist 83 JAhre alt!____________Würth Spray ;)___________

Den ganzen Tag haben wir verschiedene Junge Frauen (16-18 J.)gesehen, die schick bekleidet waren und eine Nummer bei sich trugen. Es waren die Kandidatinnen der Miss Mareeba Rodeo Wahl.

Am nächsten Tag hat man es genau gesehen, wer am vorherigen Abend zu lange wach war. Am Morgen hatte es weitere Disziplinen und die Chilbi nebenan. Doch an diesem Tag war es sehr warm. Deshalb fuhren wir schon um ca.3 Uhr zum Lake Eacham zurück und machten dort einen Stopp, um  uns im See zu erfrischen. Am Wasser sahen wir eine ganze Schildkröten Familie.

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Schildkröten

 

 


Heute verbrachten wir den Tag am Lake Tinaroo. Wir genossen die Ruhe, die Sonne und die schöne Landschaft an diesem grossen See.

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Freie

Freie Wallabies

 

 

Auch die heutige Suche nach grossen und wilden Kängurus verlief erfolglos. Doch zum ersten Mal, trafen wir kurz auf eine kleine Herde Wallabies, bevor diese scheuen Tiere sich wieder im Wald versteckten. Wir haben es uns nicht entgehen lassen, ins angenehme Nass zu hüpfen. Natürlich nachdem wir uns bestätigen liessen, ob wir im See wirklich schwimmen dürfen!

 

 

 

 


Heute sind wir weiter gefahren zum Paronellapark. Der Paronellapark ist ein Schloss, aber nicht ein gewöhnliches Schloss.

Ein Mann bekam als kleiner Junge immer Märchen von seiner Grossmutter vorgelesen. Da in den Märchen meist Schlösser vorkommen, hatte er den Traum, eines Tages selber ein Schloss zu bauen. Diese kleine Geschichte ist aber kein Märchen sondern die Geschichte von José. José kam aus Spanien und als er älter wurde, wollte er eine Frau heiraten. Es wurde alles unter den Familien vereinbart. Erst wollte er nach Australien reisen, um Geld zu verdienen, die Sprache und Kultur von Australien zu lernen. Dort hat er alles was er verdient hat gespart. Er hat vier Jahre nach einem Platz gesucht auf dem er sein Schloss erbauen möchte. Nach weiteren vier Jahren hat er sein Schloss erbaut und ging zurück nach Spanien um seine vorgesehene Frau zu heiraten. Doch die Frau war schon verheiratet, weil er während 8 Jahren vergessen hatte, ihr einen Brief zu schreiben. So heiratete er ihre Schwester Margarita. Sie bekamen zwei Kinder die ältere Tochter Teresa, nach der auch ein Wasserfall benannt wurde, der im Park fliesst und ein Sohn namens Joe. Doch die Familie lebte nie im Schloss selber, sondern in einem Haus nebenan. Das Schloss war ein beliebtes Ausflugsziel, mit Tennisplatz, Restaurants, Ruderboot, Tauchmöglichkeit. Das erste Gebäude weit und breit, das mit Strom versorgt wurde, angetrieben durch den Wasserfall, mit dem eigenen Wasserkraftwerk aus Deutschland. Sogar ein Kino hatte er. Der Saal war auch beliebt für Hochzeiten.

Doch nach einigen Jahren ging es bergab und es kamen immer weniger Leute. Der Park wurde auch des Öfteren von Naturgewalten heimgesucht.

Dann starb José an Magenkrebs. Margarita war froh, dass der Park nicht mehr so gut lief, denn so konnte sie nach über 20 Jahren zurück nach Spanien reisen, um ihre Familie zu besuchen. Doch zwei Stationen vor Spanien starb sie an einem Herzinfarkt. Danach kümmerte sich niemand mehr um den Park, da beide Kinder verheiratet waren und wegzogen. Heute kann man nur noch einzeln Häuser, den Wasserfall und einige Ruinen besichtigen. Die Gebäude wurden mit schlechtem Material gebaut. Der Sandstein ist bröckelt und die Eisen rosten. Nach den vielen ungenutzten Jahren, hat sich der Regenwald, die Fläche zurückgeholt.

Neben dem Park befindet sich ein Campingplatz. Man kann am Tag und in der Nacht eine Tour durch den Park mitmachen. Am Tag kann man Schildkröten, Fische und Aale füttern. In der Nacht ist alles schön beleuchtet und Musik spielt im Hintergrund. Wir genossen es sehr, den Park zu besichtigen. Es ist eine spannende Geschichte, die sich im und um den Paronellapark abgespielt hat.


Als wir nach der langen Fahrt endlich ausstiegen konnten, waren wir überwältigt über die schöne Aussicht an der www.rollingstonebeach.com.au

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Wir wollten sogleich im Meer baden gehen, doch wir entdeckten eine altbekannte Tafel, die auf die Krokodile hinwies. Wir entschieden uns daher, nur dem Meeresufer entlang zu gehen. Unsere Nachbarin sagte, dass wir nicht zu nahe ans Wasser gehen sollten weil sie erst zwei Tage zuvor ein Krokodil sah. Wir gingen schliesslich in den Pool und kühlten uns dort ab.

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Am nächsten Tag sind wir schon früh aufgestanden, um den Sonnenaufgang zu betrachten. Es war wundervoll.

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Später sind wir am Strand entlang gelaufen und haben Kokosnüsse gefunden. Wir dachten immer, Kokosnüsse wachsen so am Baum, wie wir sie in einem Laden kaufen können. Das stimmt aber nicht. Sie haben eine dicke harte Schale und sind weich in Fasern gebettet.

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Erst als wir die äussere Schale aufschlugen und die Fasern entfernten, kam unsere Kokosnuss zum Vorschein. Am Nachmittag sind wir wieder in den Pool gegangen und haben viel Spass gehabt.

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Die zwei Tage waren wundervoll, ruhig und schön zum geniessen.

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Heute gingen wir an den Airlie Beach. Dort hat es einen Markt auf dem man verschiedene Sachen wie Bücher, Kleider und andere Dinge kaufen kann. An einem Punkt hatte es ein Mann der jeden Samstag, wenn der Markt ist, eine Sandskulptur baut. An diesem Samstag hat er einen Drachen gebaut. Aus der Nase des Drachen, kam Feuer. Als Christian den Mann gefragt hat wie lange er für den Drachen gebraucht hat, hat der Mann geantwortet er hätte dort geschlafen und dann am frühen Morgen 8 Stunden an der Sandskulptur gearbeitet. Wie der Zufall es wollte, hat an diesem Wochenende ein Airlie Beach stattgefunden . Am Samstag die kleinen 5-12 Jährigen und am Sonntag die grösseren. Wir haben uns spontan angemeldet und haben dann weiter den Markt durchstöbert. Als wir alle hungrig waren gingen wir in ein Restaurant. Dort haben wir ein riesen Burger (siehe Food) gegessen. Auf der Menükarte stand 3-4 Personen und wir mit 5 Personen konnten nicht den ganzen essen. Der Burger hatte 4 Eier und 1 Kilo Fleisch.

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Am Nachmittag gingen Emanuel dann an den 2km lauf und hat eine Medaille gewonnen ;).

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Der Campingplatz auf dem wir übernachteten war Hammer und er hatte wir alle alters Gruppen etwas. Am Abend konnten wir Mini Golf spielen und nach dem Abendessen hatte es ein Freiluft-Kino , auf dem jeden Abend ein Film abgespielt wurde und man sich einfach dazusetzen konnte.


05:20 Tagwache denn um sieben Uhr fing der erste Lauf an. haben Eva-Maria, Christian und Valeria an dem Lauf teilgenommen. Zuerst starteten die, die einen halb Maraton liefen, dann Eva-Maria und Christian mit 10 km und danach Valeria mit 5 km.

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Wir waren alle die besten Schweizer (die einzigen😉 danach fuhren wir ca. 4h zum nächsten Campingplatz Chape Hills Brough. Gegen den Abend sind wir dann alle zusammen an den Strand gegangen. Als wir über Steine liefen ist Emanuel ausgerutscht und hat sich an einer Muschel stark verletzt. Zum Glück haben wir unsere eigene Krankenschwester(Mama).

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Heute hatten wir einen Hammer-Tag. Alles hat angefangen, als wir von einem Bus,bei unserem Campingplatz abgeholt wurden. Wir wurden zu einem Schiff gebracht auf dem man Wale anschauen kann. Wir fuhren früh am Morgen raus aufs Meer und wurden zu verschiedenen Punkten gebracht, bei denen man die Wale sieht. Wir mussten 2h fahren um zum ersten Aussichtspunkt zu gelangen. Dort hatte es schon zwei andere Boote. Aus Entfernung sahen wir dann zwei Wale. Erst sahen nur den Rücken, auch das war schon eindrücklich. Der Rücken hatte Ähnlichkeit mit dem eines Delfins, ausser dass er viel grösser war. Es war wundervoll. Dann sind wir ca. 45 Min. an den zweiten Aussichtspunkt weitergefahren, bei dem sich bereits andere Boote befanden. Wir sahen zuerst drei Wale die vor einem Boot waren aber nachher zu uns geschwommen sind.

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Ein Wal hat sich immer auf den Rücken gedreht und mit seinen Seitenflossen auf das Wasser geschlagen und das nur etwa zwei Meter vom Boot entfernt. Die Wale haben manchmal auch Wasser aus dem Loch gepustet und uns damit nass gespritzt. Sie sind manchmal unter dem Boot durchgetaucht und dann sind alle Leute von der einen zur anderen Seite des Bootes gerannt.

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Einem Mädchen das den Wal filmen wollte ist das Handy ins Wasser gefallen. Die Matrosinnen vom Schiff haben immer gesagt man soll jeweils, wenn der Wal aufschaut, mit den Armen winken. Wenn er die Menschen auf dem Schiff langweilig findet, schwimmt er wieder weg. Zudem haben wir verschiedene Delfine gesehen, die aus dem Wasser gehüpft sind. Nach dem Mittagessen auf dem Schiff, sind wir wieder zurück an den Hafen gefahren. 

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Als wir am Hafen ankamen sind wir zum Campingplatz zurückgelaufen. Unser Nachbar dort sagte uns, dass es neben dem Campingplatz ein See gibt mit Schildkröten, die wir füttern können. Wir hatten noch Futter vom Paronella Park. Wir Kinder haben uns sofort auf den Weg gemacht und haben die Schildkröten gefüttert. Wir wollten eine Schildkröte herausnehmen und haben uns sofort ans Werk gemacht. Wir konnten eine grosse und eine kleine Schildkröte herausholen und waren entzückt über die kleinen Tiere. Als es langsam dunkel wurde sind wir zurück zum Camper und sind losgefahren um in einem Restaurant essen zu gehen. Das Essen war hervorragend. Nach dem wir uns noch ein bisschen vergnügt haben sind wir alle müde, nach diesem wundervollen Tag, in den Campingplatz gefahren.


Day 1 Noosa

Als wir in Noosa ankamen war es warm und sonnig. Wir erkundeten den Campingplatz ein bisschen und fuhren los an die Beach. Der Strand ist traumhaft. Es gab im Meer 1-2 Meter hohe Wellen. Wir Kinder amüsierten uns prächtig dort. Wir waren ca. 1 Stunde im Meer und mussten dann bald zum Campingplatz zurückkehren weil es langsam dunkel wurde. (Anmerkung der Redaktion: Während der Winterzeit ist es in Australien bereits um 18 Uhr dunkel!)

Day 2 Noosa

Heute sind wir am morgen zuerst ein bisschen Shoppen gegangen. Später, nach dem Mittagessen, sind Valeria Eva und Lara zur Maniküre. Wir gingen später wieder an den Strand und genossen das schöne Wetter. Als unsere Eltern ein bisschen am Strand entlang liefen, sahen sie ein Zelt bei dem sie Kanu, Surfbretter ,Body Paddling usw. vermieten. Sie sagten, dass wir am nächsten Tag etwas mieten. Wir Kinder freuten uns schon riesig!

Day 3 Noosa

Am Nachmittag sind wir dann alle zusammen wieder an den Strand gefahren und haben das Stand Up Board und ein zweier Kajak gemietet. Das Stand up Board hat allen Spass gemacht aber es war am Anfang sehr schwierig, das Gleichgewicht zu behalten. Auch das Kajak fahren war ein cooles Erlebnis und wir konnten an der Küste entlang fahren.

 


Am Morgen mussten wir noch ca. 2 Stunden fahren um zur Stelle zu gelangen an der wir den Camper abgeben mussten. Als wir dort waren ging alles sehr schnell und schon sassen wir im Taxi um zum Hotel zu gelangen, in dem wir eine Nacht blieben. Brisbane ist wie Zürich von Australien. Es hat viele Banken, Shops und Hochhäuser. Wir haben uns die Stadt angeschaut und ein bisschen ,,gebummelt,, und gingen danach noch Abendessen. Am Abend mussten wir früh ins Bett weil wir am nächsten Tag schon um 5:20 Uhr aufstehen mussten, um nach Fiji zu fliegen.


 

Weiter geht’s auf der Fiji Seite 😉 ……………..

 


Als wir in den Flieger stiegen, freuten wir uns alle auf Sydney. Doch kaum hatten wir unsere Plätze eingenommen, fing bereits ein Baby an zu weinen. Es weinte fast während dem ganzen Flug, was sehr mühsam war, weil wir nicht schlafen konnten.

Spätabends sind wir in Sydney angekommen. Das Hotel gefällt uns sehr gut und ist sehr zentral gelegen, in unmittelbarer Nähe der Harbour Bridge. Es befindet sich in den „Rocks“, dem ältesten Teil der Stadt. Auf dem Hoteldach hat es einen gewärmten Pool mit Blick auf das Opernhaus.


Heute war wieder unser 1. Tag zurück in Australien. Es war ein ,,leichter,, Kälteschock, nach der Fiji-Woche. Sydney ist der Hammer <3!

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Nachdem wir fein gefrühstückt haben, sind wir in ein Schiff gestiegen und haben eine Rundfahrt in und um Sydney unternommen. An der Manly-Beach haben wir Surfer gesehen, obwohl es sehr kalt war (ca. 18 Grad). Auch Shopping war angesagt.

Wir Kinder hatten zwischendurch unseren Spass auf einem Spielplatz.DSC_2700

Später sind wir mit dem Schiff nach Watsons Bay gefahren und hatten eine wundervolle Aussicht auf die steilen, felsigen Buchten, an welche die Wellen klatschten. Wir sahen ein paar wenige Robben im Meer. Wir sind zu einem Leuchtturm spaziert, der leider unzugänglich war. Als wir dann den Hügel hinunterliefen, sahen wir in eine Kirche hinein, in der sich ein Brautpaar soeben das Ja-Wort gegeben hat.

Zurück in der Stadt, hat uns die Abendsonne einen schönen Blick von der Harbour Bridge gegeben.

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4 comments

  • Denise und Röbi Meyer

    Danke für die wunderschönen Aufnahmen und Berichte. Wirklich spannend – Beneidenswert. Freuen uns mit euch. Geniesst es weiter und dem Emanuel gute Besserung an der Hand. Umarmung v. Denise u. Röbi.

    • Profilbild von CM
      CM

      Liebe Denise, Lieber Röbi
      Danke für die Lieben Grüsse eine dick Umarmung zurück.
      Wie geht es bei euch mit dem Umbau?
      Liebe Grüsse
      Die Meiers 😉

  • Andréa (WFI)

    War super von euch zu lesen…..wow welche Reise und bald geht’s zurück. Dann toi toi toi für den Rückflug, doch vorher ist noch HK, oder?
    LG an alle Andréa

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